Guter Anfang in Merkenfritz

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Bei Eintracht Frankfurt weiß man nie so genau, wie die Mannschaft aus der Sommerpause kommt. Das 3:0 gegen den Regionalligisten TuS Erndtebrück in der 1.Hauptrunde des DFB-Pokals vom letzten Samstag ließ keine klaren Schlüsse zu. Anders unser Auftritt am gleichen Tag im Dorfgemeinschaftshaus in Hirzenhain-Merkenfritz im schönen Vogelsberg. Die Evangelische Kirchengemeinde hatte uns eingeladen, weil es bei ihnen was zu Feiern gab, nämlich den 50. Geburtstag ihrer Kirche in Merkenfritz. Wir wurden sehr freundlich begrüßt, bekamen neben guten Worten noch guten Äbbelwoi (vom Äbbelwoikönig aus Wenings) und eine respektable Platte mit Worschdebrot. Ehrlich gesagt haben wir schon ein bisschen auf sowas gehofft. Landleute sind oft gute Bewirter, das durften wir schon öfter erfahren und so war es Gott sei Dank auch hier. Solchermaßen gut eingestimmt standen wir vor der bekannten Frage: Können wir nach wochenlanger Spielpause unsere Texte noch? Alle Jahre wieder kommt nicht nur das Christkind sondern auch das Sommerloch. In ihm verschwinden manchmal Textbrocken, Stichworte und Übergänge und dann drohen Texthänger, Pointenversackung und Schweißausbrüche. Froh dürfen wir heute sagen: Von all dem wurden wir und unser überaus engagiertes und  dankbares Publikum verschont. Der Abend hat den Leuten und uns viel Spaß gemacht. Am Schluß gab es nochmal nette Worte, Äbbelwoi & Worscht. Merkenfritz merken wir uns als freundlichen Ort mit freundlichen Menschen. Gott segne Dich, Du frommes Volk an den Hängen des hessischen Vulkans! Und lass dort allezeit Worscht wachsen und Äbbel reifen. Von nun an bis in Ewigkeit, Amen!   Hans beim Hausmeistersolo von hinten von der Seite von Clajo fotografiert.